Empowerment 4.0 - Digital dabei

Die Digitalisierung schreitet voran, die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung weiter beschleunigt. Ob in Alltag, Schule oder im Beruf – digitale Kompetenzen werden in vielen Bereichen unseres Lebens vorausgesetzt. Diejenigen, die diese Kompetenzen nicht haben, laufen Gefahr, von relevanten gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen zu werden.

Im Projekt möchten wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Eleganz Bildungsplattform e.V., deshalb einen Beitrag zur digitalen Teilhabe von Menschen aus sozial benachteiligten Kontexten, insbesondere mit Migrations- und Fluchtgeschichte leisten. Hierzu bieten wir im Projekt bis Ende 2022 einen umfassenden Maßnahmenkatalog aus folgenden Bausteinen:

In niedrigschwelligen Workshops vermitteln wir digitale Kompetenzen von der Bedienung digitaler Endgeräte über die Einrichtung wichtiger Accounts bis hin zur kritischen Nutzung von Social Media. Die Workshops werden vor Ort, digital oder hybrid angeboten, Leihgeräte bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Inhaltlich sind sie vor allem auf die Alltagsbewältigung ausgerichtet: Wo helfen uns digitale Geräte und Anwendungen im Alltag?

Für Frauen bieten wir einen Offenen Treff rund um die digitale Welt. Hier können Frauen jeden Alters und jeder Herkunft zusammenkommen und sich in einer angenehmen Atmosphäre über ihre Fragen, Entdeckungen und Herausforderungen in und mit digitalen Angeboten austauschen. Der Treff bietet die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen, Tipps zu geben und zu vernetzen.

In diesem Sinne richtet sich auch das Mentoring nach einem Peer-to-Peer-Ansatz: Im Projekt werden Tandems zwischen erfahrenen Digital Natives und digitalen Neulingen gebildet, damit sich diese gegenseitig unter die Arme greifen können.

Begleitet werden die Projektmaßnahmen von einer Beratungsstelle mit regelmäßigen Sprechstunden zu digitalen Themen. Hier leisten wir Hilfe bei der Einrichtung und Bedienung von Geräten, beantworten Fragen zu Internet, Social Media & Co. und vermitteln bei Bedarf an Experten in den Bereichen Handy-Sucht und ähnlichem.

Das Projekt wird gefördert vom Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg.

 
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